In 5 einfachen Schritten in unsere Klinik

Sie sprechen mit Ihrem Haus- oder Facharzt über eine Therapie in einer psychosomatischen Fachklinik und kommen überein, dass eine solche Behandlung für Sie sinnvoll, notwendig und erfolgversprechend ist.

Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn schwere Beeinträchtigungen Ihrer Leistungsfähigkeit vorhanden sind oder einzutreten drohen, wenn wiederkehrend oder länger Arbeitsunfähigkeit besteht, wenn eine ambulante Therapie nicht möglich oder ausgeschöpft ist oder eine Behandlung in einer Klinik erforderlich ist.

Wichtig: Sie füllen einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation aus und nennen das St. Franziska-Stift als die von Ihnen gewünschte Klinik.

Ihr Hausarzt erstellt einen ärztlichen Befundbericht zu Ihrem Antrag verweist auf unsere Klinik als geeignete Behandlungseinrichtung. Sind Sie privat krankenversichert und beihilfeberechtigt, stellt Ihnen Ihr Arzt eine Notwendigkeitsbescheinigung für eine Krankenhausbehandlung oder eine Rehabilitationsmaßnahme in unserem Hause aus.

Sie wenden sich mit diesen Unterlagen direkt an Ihren Rentenversicherungsträger oder zur Prüfung an Ihre Krankenkasse. Besteht keine Leistungspflicht des Rentenversicherungsträgers, übernimmt die gesetzliche oder private Krankenversicherung unter bestimmten Bedingungen eine Rehabilitationsmaßnahme. Sind Sie privat krankenversichert und beihilfeberechtigt und hat Ihr Arzt die Notwendigkeit einer Krankenhausbehandlung festgestellt, sind Krankenkasse und Beihilfestelle zuständig und Sie reichen Ihre Unterlagen mit einem Antrag auf Kostenübernahme dort ein.

Der Rentenversicherungsträger oder Ihre Krankenkasse teilen Ihnen die Bewilligung der Rehabilitationsmaßnahme bzw. die Kostenübernahme für eine Krankenhausbehandlung mit und informieren Sie, in welcher Klinik die Behandlung durchgeführt werden soll. Zeitgleich erhält die Klinik eine Mitteilung über die Kostenübernahme. Bei privat Krankenversicherten und Beihilfeberechtigten erhalten nur diese eine Mitteilung über die Kostenübernahme zur Vorlage bei der Klinik.

Wichtig!

Wenn Sie einer anderen Klinik zugewiesen worden sind und damit nicht einverstanden sind, können Sie Widerspruch einlegen und die Durchführung der Behandlung in unserer Klinik beantragen.

Hat uns der Rentenversicherungsträger oder die gesetzliche Krankenkasse über die Bewilligung informiert, laden wir Sie zur Behandlung in unserem Hause ein und schlagen Ihnen einem Termin zur Aufnahme vor. Sie bestätigen diesen Termin und die Rehabilitationsmaßnahme kann dann beginnen. Wenn Ihnen der genannte Termin nicht paßt, können Sie mit uns ein anderes Aufnahmedatum vereinbaren.

Wenn Ihnen Ihre private Krankenversicherung oder Beihilfestelle eine Krankenhausbehandlung oder eine Rehabilitationsmaßnahme in unserer Klinik bewilligt hat, teilen Sie uns dies mit und sprechen einen Aufnahmetermin ab.

Die Rehaklinik selbst aussuchen

damit Sie Ihre Reha-Maßnahme auch in Ihrer Wunschklinik durchführen können, möchten wir Ihnen folgende Informationen zum Wunsch- und Wahlrecht geben.

Informieren Sie sich rechtzeitig darüber, welche Rehabilitationsklinik Ihnen geeignet erscheint und Ihren spezifischen Wünschen, auch hinsichtlich der Lage und der Ausstattung, entspricht. Achten Sie grundsätzlich darauf, dass die Klinik von unabhängiger Stelle zertifiziert wurde und somit nach hohen und regelmäßig überprüften Qualitätsstandards therapiert.

Das St- Franziska-Stift ist seit 2010 nach IQMP-Reha zertifiziert und entspricht somit höchsten medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Qualitätsansprüchen.

Ergänzen Sie Ihren Antrag mit einem entsprechenden Vorschlag, denn Sie haben nach dem Sozialgesetzbuch IX ein Wunsch- und Wahlrecht, das Sie aktiv ausüben sollten. Hier Formular Link

 

Wunsch- und Wahlrecht

Sie möchten sich Ihre Rehaklinik selbst aussuchen? Dann erhalten Sie hier wichtige Informationen:

 

Das Wunsch- und Wahlrecht ist im § 9 des Sozialgesetzbuches IX geregelt. Hier steht:

§ 9 Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten

(1) Bei der Entscheidung über die Leistungen und bei der Ausführung der Leistungen zur Teilhabe wird berechtigten Wünschen der Leistungsberechtigten entsprochen. Dabei wird auch auf die persönliche Lebenssituation, das Alter, das Geschlecht, die Familie sowie die religiösen und weltanschaulichen Bedürfnisse der Leistungsberechtigten Rücksicht genommen (...).

Dies bedeutet, dass Sie das Recht haben, sich eine geeignete stationäre oder ambulante Rehaklinik auszusuchen.

Ihr Vorschlag für eine bestimmte Klinik darf nicht mit den Argumenten außer Acht gelassen werden, eine andere Klinik sei günstiger, der Kostenträger habe eine eigene „Vertragsklinik, der Kostenträger belege regelmäßig eine andere Klinik“…

Ihre Wunsch Klinik muss dabei folgende Kriterien erfüllen:

• Versorgungsvertrag mit den Sozialversicherungen (z.B. nach § 111 SGB V mit den Gesetzlichen Krankenkassen)

• die gewählte Klinik muss nachweislich für die Behandlung Ihrer Erkrankung geeignet sein anerkannten Qualitätsstandards. Dies trifft zum Beispiel auf alle Kliniken zu, welche nach den strengen Kriterien der IQMP Reha und EQR zertifiziert sind. Hierzu gehört auch das St. Franziska-Stift

• spezielle Behandlungskonzepte (z. B. Traumatherapie, Seelsorge, Trauerarbeit, weitere Link Behandlungsschwerpunkt und Infohefte)

• geringe Wartezeiten (bei Eilbedürftigkeit)

 

Entscheidend ist, dass für Sie in der zugewiesenen Klinik ein Rehabilitationserfolg zu erwarten ist. Hierbei spielen immer öfter wichtige persönliche Lebensumstände eine Rolle. Hierunter zählen z.B.:

•         Mitnahme von Begleitkindern

•         religiöse Anschauungen

•         besondere Essgewohnheiten (z. B. vegane, glutenfreie Ernährung)

•         familiäre Beziehungen (Besuchsmöglichkeiten durch Nähe der Klinik zum    Wohnort)

•         größere Entfernung der Klinik zum Wohnort (wenn ausreichend Abstand vom    häuslichen und beruflichen Umfeld benötigt wird)

Nach unserer Kenntnis ist es im Zusammenhang auf das streng beachtete Wirtschaftlichkeitsgebot hilfreich den Klinikwunsch mit ärztlicher Unterstützung zu formulieren.

Argumentationshilfen zum Wunsch- und Wahlrecht gibt Ihnen auch der Arbeitskreis Gesundheit e.V.  (Link zu www.arbeitskreis-gesundheit.de)

Eine Argumentationshilfe zum Wunsch- und Wahlrecht hat des Weiteren der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. BDPK herausgegeben.

 

Bescheid und Widerspruch

Nach Prüfung Ihres Rehabilitationsantrags erhalten Sie den Bescheid Ihres Kostenträgers. Bei einer Ablehnung haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, innerhalb eines Monats schriftlich zu widersprechen. Erfahrungsgemäß wird nach einem Widerspruch die Rehabilitation genehmigt – zögern Sie also nicht, Ihr Widerspruchsrecht auszuüben.

Das gilt auch für den Fall, wenn Sie mit der Ihnen zugewiesenen Rehabilitationsklinik nicht einverstanden sind. Bitten Sie schriftlich unter Hinweis auf das gesetzliche Wunsch- und Wahlrecht um eine Ummeldung in die Klinik Ihrer Wahl.

Muster zur sogenannten Heilstättenänderung hier: Link

Für unsere Klinik finden Sie entsprechende Antragsvorlagen und weitere Informationen zur Antragsstellung hier Link.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gerne telefonisch direkt an uns wenden. Unter der Telefonnummer 0671 8820 0 erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Beantragung und würden uns freuen, wenn Sie sich für eine Rehabilitation in unserer Fachklinik entscheiden!

Hier können Sie sich über unser Behandlungsangebot informieren: Infomaterial

Weiterführende Links: Vor der Reha