Mut zur Verantwortung

Unsere Zielsetzung

Das Ziel der Rehabilitation besteht in der Beseitigung der Folgen der psychosomatischen Erkrankungen, diese zu mindern oder –wenn dies nicht möglich ist – den Rehabilitanden Kompensationsmöglichkeiten zu vermitteln und diese einzuüben, damit trotz bleibender Folgen ein aktives und selbstbestimmtes Leben geführt werden kann.

Ihre individuelle Zieldefinition
Wenn Sie sich schon vor Beginn oder spätestens zu Beginn Ihrer Rehabilitation damit beschäftigen, was Sie erreichen wollen und realistisch auch erreichen können, haben Sie einen wichtigen Schritt zu einer erfolgreichen Rehabilitation gemacht. Deshalb bitten wir Sie, sich bereits vor der Anreise zuhause dazu Gedanken zu machen und unterstützen Sie dabei mit einem Fragebogen.

Persönlich passende, konkrete und realistische Ziele zu formulieren ist gar nicht so einfach und geht weit über ein „Ich will mich einfach besser fühlen“ hinaus.

In den ersten beiden Tagen nach Ihrer Anreise in unserer psychosomatischen Reha-Fachklinik haben Sie die Möglichkeit, Ihre Ziele mit Ihrem Arzt und Psychotherapeuten gemeinsam zu konkretisieren. Dabei sollten Sie

  • realistische
  • konkrete und
  • auch berufsbezogene

Ziele formulieren und für Ihren Rehabilitationsaufenthalt festlegen.

Die Umsetzung der Verbesserung von Teilhabestörungen der Rehabilitanden kann je nach Störungsbild die unterschiedlichsten Ziele im Rehabilitationsverlauf darstellen.

Beispiele für Reha-Ziele:

  • die Bewältigung der Krankheit unterstützen und damit die Lebensqualität fördern. Konkret zum Beispiel: Freude an sportlicher, gestaltender oder geselliger Aktivität gewinnen. Zukunftsperspektiven klären
  • seelisch stabiler werden. Konkret zum Beispiel: Ausdruck für Gefühle finden und sich darüber mitteilen können. Wissen, wie ich selbst für Ausgeglichenheit sorgen kann. Wissen zum Umgang mit Stress und Belastung erweitern
  • chronische Schmerzzustände lindern. Konkret zum Beispiel: durch Führen eines Schmerztagebuchs besser über Auslöser Bescheid wissen und Medikamente gezielter einsetzen
  • die Belastungen und Anforderungen im beruflichen und im sozialen Feld analysieren und bei Bedarf geeignete Schritte für Unterstützung oder Veränderung einleiten
  • gesunden Lebensstil ausbauen. Konkret zum Beispiel: regelmäßige Bewegung in den Alltag einbauen, praxistaugliche Hinweise für gesunde und leckere Ernährung erhalten
  • Konkrete Planung einer Weiterführung des therapeutischen Prozesses und der Rehanachsorge.

Ihre konkrete Zielsetzung ist dabei so individuell wie Ihre Krankengeschichte. Für manche Patienten bedeutet mehr Lebensfreude „wieder alleine leben können“, für andere „schmerzfrei arbeiten zu können“ oder wieder „in Gesellschaft aufhalten können“.

Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Rehabilitation vorgenommen? Sprechen Sie mit uns - wir unterstützen Sie gerne.